Schließfächer – immer eine gute Idee

Ich fahre hin und wieder mit der Bahn und manchmal kommt es vor, dass ich sehr viel Gepäck bei mir habe. Gerade wenn ich dann längere Aufenthaltszeiten hatte, stand ich immer wie ein Packesel auf dem Bahnsteig und wusste nicht so wirklich, wohin mit mir.

Dann habe ich die Schließfächer für mich entdeckt und seitdem fühle ich mich wie ein neuer Mensch. Warum? Ganz einfach. Ich muss nichts mehr mit mir herumschleppen, sondern verwahre es bis zu meiner Weiterreise in einem der Schließfächer, die auf dem Bahnhof sind.

Früher habe ich immer gewartet, die Minuten gezählt und gehofft, dass endlich der nächste Zug kommen möge, damit ich wieder alles verstauen und mich frei bewegen kann. Gern hätte ich auch mal den Bahnhof verlassen und mich vielleicht in der einen oder anderen Stadt umgesehen. Jeder der öfter mal Bahn fährt weiß, wie lang so eine Stunde auf dem Bahnsteig werden kann. Aber auf die Idee ein Schließfach zu benutzen kam ich damals nicht. Allerdings muss ich natürlich auch einräumen, dass es nicht an jedem Bahnhof Schließfächer gibt. Ich habe auch schon an Bahnsteigen gestanden, wo nichts war außer den zwei Bahngleisen. Das mag zum Teil eine Entschuldigung sein, dass es mir nicht eher einfiel.

Das Prinzip der Schließfächer am Bahnhof ist auch so, wie wir es noch aus Schwimmbädern kennen. Man steckt einen Geldbetrag in einen Schlitz und kann dann den Schlüssel im Schloss betätigen. So war es früher auch im Schwimmbad, aber manchmal muss man in den Schwimmbädern nun eine Karte einstecken oder bekommt gesondert einen Chip für das Schließfach. Am Bahnhof sind es nach wie vor Geldstücke.

Doch wie auch immer diese Fächer bedient werden, ich finde, dass sie zu den besten Erfindungen unserer Zeit gehören und da sie zudem sehr schwer zu knacken sind, fühle ich mich sicher, wenn ich meine Sachen dort aufbewahre. Da sie fest im Boden verankert sind, kann man sich so eine Schrankkombination auch nicht so einfach stehlen.

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