Medikamente gut verwahrt

Ärzte – die Halbgötter in Weiß – sind ein sehr wichtiger Bestandteil in unserer Gesellschaft. Jeder von uns hat in seinem Leben schon mit verschiedenen Ärzten Bekanntschaft gemacht und somit auch schon in verschiedenen Wartezimmern und Besprechungszimmern Platz genommen.

Ich persönlich kann es mir beispielsweise nicht verkneifen die Zeit, die ich im Besprechungszimmer auf den Arzt warte, dafür zu nutzen, meine Augen durch den Raum schweifen zu lassen.  In jedem Arztzimmer findet man eigentlich immer mindestens ein Bücherregal mit allerlei medizinischen Wälzern. Meiner Meinung nach sehr viel seltener sind Medizinschränke bzw. Medikamentenschränke  zu sehen.

So etwas bekomm ich meist nur bei speziellen Ärzten zu Gesicht und dann auch nur, wenn man das gewöhnliche Arztzimmer verlässt, weil zum Beispiel im arzteigenen Labor Blut abgenommen werden muss. Eigentlich gibt es in jeder Arztpraxis einen Medikamentenschrank. Oft hat dieser eine Glastür aus Milchglas, so dass man nicht sehen kann, welche Medikamente sich darin befinden und ist abschließbar. Aber nicht immer ist die Scheibe undurchsichtig.

Dass diese Schränke verschlossen sein müssen ist wohl jedem klar. Immerhin gibt es auch Menschen, die Medikamentenmissbrauch betreiben oder sich vielleicht auch durch den Verkauf von Medikamenten etwas dazu verdienen wollen.

Meist lagern in diesen Schränken jene Medikamente, die als Probepackungen von diversen Vertretern dort gelassen werden. Es hat den Vorteil, dass man als Arzt nicht immer ein Rezept ausstellen muss sondern man kann diese Proben erst mal zum Testen an den Patienten weiter geben.

An sich sollte so ein Medikamentenschrank in keiner Arztpraxis fehlen, aber man kann ihn natürlich auch in anderen Bereichen sehr gut einsetzen.

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